Trinkwasserleitungsspülung bei Verkalkung

Druckverlust und reduzierte Durchflussmengen sind eindeutige Anzeichen verkalkter Leitungen.

Mit einer chemischen Spülung kann sehr oft das teure und aufwendige Auswechseln der Leitungen umgangen werden. Dabei werden, wie bei der Druckluft - Wasserspülung sämtliche Leitungen und Zapfstellen einzeln gespült.

Auch hier müssen keine Leitungen geöffnet werden.

Zur Verhinderung einer erneuten Kalkablagerung nach erfolgter chemischer Leitungsspülung, empfehlen wir den Einbau einer Wasserenthärtungsanlage. Diese vorbeugende Massnahme ist geeignet für sämtliche Leitungsmaterialien.

Bei Eisen/ Zink- Leitungen sollte zur Rostprävention zusätzlich eine Dosieranlage eingebaut werden.

Die Verordnung des EDI (Eidgenössisches Departement des Innern) über Trink-, Quell- und Mineralwasser schreibt vor, dass:“Einrichtungen zur Wasserversorgung durch entsprechend ausgebildete Personen regelmässig zu überwachen und unterhalten sind!“ Deshalb, sowie aus Ihrem eigenem Interesse, ist eine jährliche Revision Ihrer Wasseraufbereitungsanlage einzuplanen.